Neulich im Zug Richtung Zürich Flughafen…

Isch da no frei?
Jepp.
Chum, Chicco, do sitze mer jetz ane (huch, die Frau riecht aber ganz schön dings) – nei, nid usegumpe, Chiccoschätzeli, schön dinnebliebe, (ähhhm…?!) weisch, mir müend nume bis Öörlike und döt gömmer nume churz is Tropicana (Drogen holen???) und denn gad wider hei, es isch jo eh vill z’chalt dusse, de Schiesswinter, de tuet eus nid guet, mir mit eusere Bronchitis und de Blaaseentzündig (und der Hepatitis und der kaputten Leber), de beschisseni Winter, de tuet eus gar nid gueteliguet (ja, mich kackt er auch an, drum fahr ich jetzt an die Wärme, hähä), du blibsch eifach im warme Täschli dine, Chiccolino, und scho bald ischs Mami mit dir wieder dihei und denn gömmer grad is Bettibettli (aber zuerst noch etwas Heroin reinziehen), chumm, gib mer es Schmützli, Chiccohundeli – nei, aber nid mit Zunge, Schätzeli (buäääääh!!!), weisch, das het’s Mameli nöd eso gärn, das dörf nume de Chiccopapi mache (es gibt’s einen Typen, der die küsst???), jo min Chicco, du bisch eifach de beschti Ma, wonich je ha gha (jaja, Hunde sind vermutlich einfacher im Umgang als Männer…) und denn au no so en Schöne, du bisch de schönschti Hund uf Ärde, Chicco, (ja, tatsächlich, hübscher Hund, aber armer) min Superchicco, gäll, ich liebe dich so sehr und drum dörfsch du au nid usem Täschli use, grad chürzlich het nämli e Kollegin, wo barfuess uf d’Rollträppe gstande isch am Bahnhof in Züri sämtlichi Zeche verlohre (das gibt’s ja nicht!), die het’s ere eifach inezoge (autsch!) und jetzt het si kein einzige Zeche me, das wämmer jo nid, dass es dir au passiert, gäll, Chiccolino, mis Schätzelidu, ja, mir gönd denn gad wider heime, mir händ jo eh kei Gäld, will’s eus scho wider s’Bankchärtli inezoge het, bi dere Schissbank, do gömmer morn gad verbie (morgen ist Sonntag…) und denn zeig i dene, wo Gott hockt, die verfickte Bänkler die, mir wo jo nume vo de IV läbed, gäll Chicco, und denn no ohni Bankchärtli, aber ich bi jo sälber Tschuld, dass i agfange ha mit dem blöde Heroin (also doch!) – sodeli, jetzt simmer denn gad in Öörlike, Chiccoschätzeli, ja, du Schnügel du, liebe Chiccolino, ja, liebsliebs Chiccohundeli, jetzt stige mer denn gad uus (endlich), blib schön im Täschli ine, Chicco, nei, nid use, nei, dine bliebe, chum, ich mach mi langsam parat zum Uusstiege (husch!), sodeli, jetz no d’Leine büschele, Schätzeli, so, nei, nid usegumpe, du Luusbueb du, ich ha der’s doch erchlärt wäg dine Pföt…
(uff. Geschafft. Durchatmen.)

 

Bild: Ilse Dunkel (ille)  / pixelio.de

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Dieser Beitrag wurde am 11. März 2015 um 18:23 veröffentlicht. Er wurde unter Menschenskind abgelegt und ist mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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